Wiesel, Wolf und Waschbär - die „Raubtiere“ in NRW und ihre Bedeutung für den Naturhaushalt

 12.07.2017         19 Uhr

 Bildervortrag von Dr. Wolfgang W. Gettmann

Eigentlich darf man sie gar nicht als „Räuber“, sondern besser als „Beutegreifer“ bezeichnen, die mehr als ein Dutzend Tierarten, die bei uns im Lande an der Spitze einer Nahrungspyramide stehen. Der Referent erläutert ihre ökologische Bedeutung und erzählt unter anderem vom geheimen Leben kleiner Marder, von der Invasion neuer Tierarten sowie der Rückkehr des Fischotters nach NRW. Und natürlich kommt auch der Wolf nicht zu kurz…

Ort: Anders als bislang angekündigt kann die Veranstaltung aus zwingenden betriebsinternen Gründen leider nicht im Haus der Kirche in der Bastionstraße stattfinden, sondern muss für uns unvorhersehbar ins Umweltzentrum, Merowingerstraße 88, verlegt werden.

Haltestelle Linie 706 Am Steinberg, Bus 835, 836 Merowingerstraße

Trotz der Verlegung hoffen wir auf eine rege Teilnahme.

Was blüht und gedeiht eigentlich in unseren Städten und Ballungsräumen? Und wie können wir die Artenvielfalt in unserer unmittelbaren Umgebung positiv beeinflussen? Der GEO-Tag der Natur 2017 am 17. und 18. Juni 2017 geht diesen und anderen Fragen nach. Die zahlreichen bundesweiten Veranstaltungen stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Stadtnatur - Wie grün sind unsere Städte?“. Der zentrale Auftakt für den GEO-Tag 2017, der in diesem Jahr maßgeblich von der NRW-Stiftung unterstützt wird, findet auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen statt. Der GEO-Tag der Natur, der NABU Nordrhein-Westfalen sowie weitere Projektpartner laden zur aktuellen Bestandsaufnahme ein: Was wächst und lebt noch oder wieder in unserer urbanen Umwelt?

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Kleine Forscher entdecken die Wieseninsekten /  Foto Enver Hirsch

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Mit Meldungen von rund 55000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunden hat die Stunde der Gartenvögel die größte Beteiligung seit zehn Jahren erreicht.

An der Rangfolge der Beobachtungshäufigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr auf den ersten Plätzen nichts geändert: An der Spitze liegt der Haussperling gefolgt von Amsel, Kohlmeise und Star, der die Blaumeise auf den fünften Platz verwies.

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Wieder häufiger beobachtet: Der Mauersegler / Foto Andreas Schäfferling

Am Samstag, den 25. März fanden sich bei schönstem Wetter 28 Vogelfreunde vor dem Neandertalmuseum zu einem ornithologischen Spaziergang entlang der Düssel ein. Gleich zu Beginn präsentierte sich die Wasseramsel mehrfach und ließ sich auf den Ufersteinen beobachten. Weiter düsselaufwärts wippte die gelbe Gebirgsstelze mit ihrem langen Schwanz auf einem Stein und jagte Insekten.Sommergoldhähnchen

Das Sommergoldhähnchen blickt aus sicherer Distanz auf seine neugierigen Beobachter herunter. Foto / W. Scholz

Die siebte bundesweite „Stunde der Wintervögel“ steuert auf einen neuen Teilnehmerrekord zu: Bis zum 11. Januar haben 120.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde aus Gärten und Parks mehr als 1,3 Millionen Vögel gemeldet.

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Einer der diesjährigen Gewinner der Wintervogelzählung: Die Heckenbraunelle / Foto Gaby Schröder

Der Waldkauz ist nach dem Uhu die größte einheimische Eule. Er wurde nach dem Stieglitz (2016) von NABU und LBV zum Vogel des Jahres 2017 gewählt, um eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere zu sensibilisieren und auch für den Erhalt von alten und auch abgestorbenen Bäumen in Wäldern und Parkanlagen zu werben. Dadurch sollen die Bestände von Eulen und anderen Bewohnern von Baumhöhlen stabilisiert werden. Der Bestand des Waldkauzes liegt in Deutschland bei ca. 50.000 Brutpaaren, wovon etwa 50 Paare in Düsseldorf leben. Waldkäuze sind die lautlosen Jäger der Nacht, daher sieht man sie kaum, aber während der Balz und bei Fütterung ihrer Jungen sind ihre Rufe weithin zu hören. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute.

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Ab sofort bietet Ihnen der NABU die Möglichkeit "einem besonderen Menschen ein ganz besonderes Geschenk" in Form einer Mitgliedschaft zu machen.
Die Geschenk-Mitgliedschaft kann als Einzel- oder Familien-Mitgliedschaft, Jugend-Mitgliedschaft oder Rudi-Rotbein-Mitgliedschaft für ein Jahr begrenzt sein oder auch unbegrenzt laufen.

Unser aktuelles Halbjahresprogramm steht auch zum Download für Sie bereit!

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