Eine besorgte Vogelfreundin meldete dem NABU Düsseldorf, sie sehe am Futterhäuschen immer mehr Grünfinken, die merkwürdig aufgeplustert seien und jede Scheu verloren hätten. Damit besteht der Verdacht, dass nunmehr auch in unserer Stadt ein Grünfinkensterben ausbrechen könnte. Ursache ist der Erreger Trichomonas gallinae, dem 2009 rund 80000 dieser Vögel zum Opfer fielen. Nach dieser großen Epidemie traten auch in den folgenden Jahren an Futterstellen immer wieder sterbende Grünfinken auf und wurden im Sommer dieses Jahres verstärkt aus Süddeutschland gemeldet. Es wurde vermutet, dass die warme Witterung die Infektionsgefahr verstärkt hatte. Der jüngste Verdachtsfall in Düsseldorf lässt befürchten, dass diese Gefahr sich auch nach Norden ausbreitet und nicht auf die warme Jahreszeit beschränkt ist.

 

Der NABU appelliert, auf das Füttern der Tiere im Sommer zu verzichten, Futterstellen jeglicher Art im Winter penibel sauber zu halten und beim Auftreten von kranken oder toten Tieren das Füttern einzustellen. Meldungen über kranke und tote Grünfinken und andere Singvögel nimmt der NABU zentral unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen .

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